7. LiMA - version 2.0
7. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz
ZEICHEN SETZEN
| Referenten | |
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Dominik Höch |
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Sascha Langenbach |
| Programm | |
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| Tag | Subkonferenzen - 2010-03-11 |
| Raum | C 164 |
| Beginn | 15:00 |
| Dauer | 04:00 |
| Info | |
| ID | 295 |
| Veranstaltungstyp | Workshop |
| Track | LiMAcampus |
Medienrecht und Medienunrecht
Falsch informieren und maßlos übertreiben, bloßstellen und verleumden. Journalisten scheint jedes Mittel recht, um Quote zu machen. Im Zentrum der Kritik steht immer wieder die Boulevard-Presse, an der Spitze die „Bild“ (10 Millionen Leser). Doch der Übergang zwischen „Medienrecht und Medienunrecht“ ist auch bei den „Seriösen“ längst fließend.
Falsch informieren und maßlos übertreiben, bloßstellen und verleumden. Journalisten scheint oft jedes Mittel recht, um Auflage oder Quote zu machen. Im Zentrum der Kritik steht immer wieder die Boulevard-Presse, an der Spitze die „Bild“. Etwa 10 Millionen Leser findet Deutschlands größte Zeitung täglich, macht Meinung, beeinflusst Debatten und fährt Kampagnen. Doch der Übergang zwischen „Medienrecht und Medienunrecht“ ist auch bei den „Seriösen“ längst fließend: Manchmal sind Zeit- und Personalmangel schuld daran, dass Artikel mit falschen Behauptungen erscheinen; oft sind es auch handwerkliche Mängel, pure Schlamperei oder persönliches Interesse von (Chef-)Redakteuren, die aus einem journalistischen Beitrag eine Lügengeschichte entstehen lassen. Wo die Geschichten publiziert werden, in Print, TV oder Netz, ist dabei völlig unerheblich. Der Medienanwalt Dominik Höch und der Reporter Sascha Langenbach werden im Workshop darlegen, dass sich Medienrecht und Medienunrecht manchmal nur sehr graduell voneinander unterscheiden. Und dass es uns die Medienlandschaft immer schwerer macht, zwischen wahr und falsch, gut oder böse zu unterscheiden.